xcuze, me !?

Dienstag, Dezember 30, 2008

Kühtai: Boarden im Paradies


So,

willkommen zu meiner kleinen Zusammenfassung des Über-Board-Erlebnisses-2008 im Kühtai. Das Kühtai ist ein kleiner Ort auf 2020m mitten zwischen drei Stau-Seen und wunderschönen Berggipfeln. 

Im Winter ist das Kühtai eine Art Pilgerstätte für Wintersportler, die schöne lange Abfahrten und tolle "Tiefschneepisten" suchen. Am Sonntag, den 28.12.2008, sind wir dort gewesen und mussten feststellen, dass Boarden wie wir es bisher kannten nur "Auf-einem-Brett-den-Hügel-runterrutschen" war. Aber im Kühtai war das anders. DAS war Boarden :)


Wenn eine Abfahrt von Lift bis Lift eine Stunde dauert und man dabei nicht allzuviele Pausen gemacht hat, wenn man ohne zu laufen von einem Lift zum anderen fahren kann und das über verschiedene Abfahrten und wenn man einen so genialen Ausblick hat, dann könnte man das tatsächlich als paradiesisch bezeichnen. 

Aber da man das mit Worten nicht wirklich beschreiben kann, schaut euch am Besten unsere Fotos vom 28.12.08 an. Ein paar Videos haben wir zwar auch gemacht, doch die sind aufgrund der mangelnden Qualität (Digicam halt) nicht wirklich sehenswert. Außerdem hats mich beim Springen an dem Tag, im Gegensatz zu Ulli, nur hingehaun. Das wollt ihr nicht sehen. Also, vielleich wollt ihr schon, aber ich zeigs euch nicht ;)

Morgen gehts mal wieder nach Grasgehren, aber diesmal mit neuer Videokamera im Gepäck. Das wird ein Spaß :)

Man liest sich!

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Freitag, Dezember 26, 2008

Balderschwang: Sowas wie Schnee ...

Hi ihr,

vor ca. 2 Stunden sind wir aus Balderschwang zurück gekommen. Nach einem verzögerten Start und einem ausgiebigen Frühstück in Memmingen sind wir heute morgen um ungefähr 10:30h in Balderschwang auf der Schelpenalp angekommen. Trotz der vorangeschrittenen Zeit entschieden wir uns für eine Tageskarte.

BLOGGER_ Banner 20081226

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, nur auf Tiefschnee mussten wir leider verzichten. Der Schnee abseits der Piste sah zwar sehr schön aus, doch allein der Blick auf die Piste verriet, dass es heute nichts als Eis gab. Auch die Sonne vermochte nicht, das Eis zu schmelzen. Die -6°C (gefühlte -11°C laut wetter.de und -20°C wenn ich meine Füße gefragt hätte) haben also ganze Arbeit geleistet.

Gegen Ende des Tages konnte man durch reichliches Kurven fahren der Skifahrer und Bremsen der Snowboarder sogar so etwas wie Schnee, am Rand der Piste, wo sich das Pulver sammelte, sogar so etwas wie Tiefschnee finden. Aber nur mit viel Fantasie und Wohlwollen *g*.

Besonders gut üben konnte man aufgrund der Verhältnisse aber das "Schnell-Geradeaus-Fahren" und "Wie-verhalte-ich-mich-wenn-meine-Kante-auf-Glatteis-nicht-mehr-greift". Also ein sehr lehrreicher Tag.

Einige Fotos findet ihr hier und in Ulli's StudiVZ Account.

Nächstes Ziel unseres Snow-Trips: Kühtai in Österreich. Am Sonntag :)

Gute Nacht,

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Donnerstag, Dezember 25, 2008

Nachtrag Snowboarden in Grasgehren

BLOGGER_ Ich in Grasgehren BLOGGER_ Ulli in Grasgehren BLOGGERMiri in Grasgehren BLOGGER_ Eddi in Grasgehren

Hi ihr, nachdem ich das nun bereits zwei Wochen lang versäumt habe, hier endlich der Nachtrag zum Snowboarden in Grasgehren mit Miri und Eddi.

Die meisten Bilder dazu gibts in Ulli's StudiVZ Account. Das eigentliche Ergebnis des Tages ist aber ein Video, das Eddi aus unserem sehr spärlichen Videomaterial zusammengeschnitten hat: youtube.

Ansonsten bleibt eigentlich zu dem Tag nur zu sagen: Wir hatten geniales Wetter, durften unter einer aktiven Schneekanone durchfahren und haben sogar einige Sprünge hinbekommen. Ich fands genial!

Und morgen... geht's weiter :)

Montag, Dezember 22, 2008

Der böse Fussmattenumdrehmann

Es passieren unglaubliche Dinge da draußen! Doch zuerst ein wenig Vorgeschichte damit ihr überhaupt versteht was es damit auf sich hat:

Als wir im September hier in Stuttgart eingezogen sind, haben wir uns selbstverständlich auch eine Fussmatte gekauft um den Dreck der Straße von unserer schönen Wohnung fern zu halten. Nachdem wir einmal beim Einkaufen waren, lag die neue Fussmatte zusammengeklappt und falsch herum vor unserer Wohnungstür.

Meine Begründung war männlich (*harrr*) schlicht: "Der Hausmeister hat den Flur gewischt und beim Wischen die Fussmatte zusammengeklappt. Damit der Boden trocknen kann, hat er die Fussmatte nicht sofort wieder ausgebreitet."

Ulli meinte dazu, das könnte nicht sein und mit einem bezaubernden Lächeln überzeugte sie mich ebenfalls davon, dass diese Erklärung viel zu weit hergeholt sei. Wir überlegten also nach einer einfacheren, selbsterklärenderen und logischeren Lösung unseres Rätsels. Nach ein paar Stunden (Minuten? Sekunden?) intensiver Überlegung und Abwägung aller Pro und Kontra Argumente kamen wir zu einem so logischen Ergebnis, dass zu einfach gewesen war um es auf Anhieb zu erkennen:

Der böse Fussmattenumdrehmann trieb sein Unwesen in unserem Haus!

Doch wer ist der böse Fussmattenumdrehmann? Keiner wusste es so genau, niemand hatte ihn je gesehen oder zumindest gab es keine Überlebenden, die davon bis jetzt hätten berichten können. Alles was man wusste, waren die schrecklichen Taten, die er bis zum heutigen Tage vollbracht hatte und die Spur seiner Zerstörungswut zieht sich durch unser ganzes Treppenhaus, die ganzen Aufgänge vom Keller bis zum Penthouse, durch die ganze Wohnanlage, ja wahrscheinlich durch die ganze Stadt.

Doch heute sind unglaubliche Dinge geschehen. Während ich heute Morgen hier so saß und während des Lernens überlegte, ob ich wohl mit einer Kontraposition zu den De Morgan's laws in Bezug auf die Dualität der Existenz einer if-then Relation unter geschickter Anwendung eines Index-Shifts die Unmöglichkeit des Seins beweisen könnte, als plötzlich Geräusche auf dem Hausflur zu hören waren.

Sofort wurde mir klar, dass da draußen etwas nicht stimmen konnte und da ich eh noch zwei Päckchen (bis 2kg) zur Packstation bringen musste, entschied ich mich, der Sache sofort auf den Grund zu gehen. 

Ich packte meine Päckchen (nicht mal zusammen mehr als 2kg) in eine Galeria-Kaufhof Tüte um sie vor dem Regen zu schützen und betrat mit Todesmut den Hausflur immer in der Erwartung, dem leibhaftigen Tot zu begegnen. Langsam schlich ich die 1,5 Meter von unserer Haustür bis zum Aufzug und betätigte den Schalter mit dem Pfeil nach unten. Dabei verwendete ich nur meinen Fingernagel um nicht etwa Spuren zu hinterlassen.

Tief unter mir hörte ich ein metallisches Geräusch. Die Aufzugtüren mussten sich bewegt haben. Eine Sekunde lang geschah nichts, dann wiederholte sich das Geräusch. Und wieder geschah eine Sekunde lang nichts. Mein Verdacht wurde bestätigt. Hier stimmte etwas nicht! Doch der Anfängliche Mut begann angesichts der bestätigten Bedrohung langsam zu schwinden. Ich griff meine Galeria-Kaufhof Tüte ein wenig fester und schaute auf den Fahrstuhlknopf. Orange und schmal schaute mich das Licht des Fahrstuhles an und kam mir plötzlich wie ein böses, zusammengekniffenes Auge vor, das mich beobachtete. 

Wieder ertönte das Geräusch aus der Tiefe. Doch dieses Mal wurde es von einem anderen Geräusch begleitet. Es klang wie ein Schaben von unheimlich großen, viereckigen Pranken auf feuchtem Boden, irgendetwas schien an die Wände und Fussleisten der Fahrstuhlkabine zu stoßen. Dort unten tobte ein Kampf!

Ich traf eine tragische Entscheidung und drehte mich herum, um die Treppe zu benutzen. Angesichts der Gefahren, die in der Fahrstuhlkabine wüteten erschien es mir der Aufklärungsmission zuträglicher, wenn ich dem Feind nicht direkt in die Arme laufen würde.

Kaum hatte ich meinen linken Fuss auf die erste Stufe gesetzt, schon teilte mir ein metallisches Klacken und Surren, dass sich die Aufzugskabine in Bewegung gesetzt hatte. Sie waren mir auf den Fersen! So schnell wie möglich aber auch ebenso leise schlich ich die Treppen herunter, Stufe um Stufe.

Als ich das nächste Stockwerk erreichte, wurden meine schlimmsten Befürchtungen abermals bestätigt: Sämtliche Fussmatten der beiden gegenüberliegenden Wohnungen waren zusammengeklappt oder gerollt und lagen verkehrtherum vor den Türen. Nun wusste ich wenigstens, mit wem ich es zu tun hatte. Meine Tüte und ich setzten unseren Weg durch das vollständig verwüstete Treppenhaus fort. Der ganze Fussboden war nass und glänzte, wir mussten aufpassen, dass wir nicht stürzten. 

Bei der letzten Abbiegung, ich hatte mittlerweile aufgehört die Sekunden zu zählen, die seit dem Verlassen unserer Wohnung verstrichen waren, sah ich, dass auch die große Fussmatte im Erdgeschoss zusammengerollt und an die Wand gelehnt war. Nackt, nass und wehrlos lag der Fussboden vor mir. 

Plötzlich sah ich, wie sich langsam und mit tödlicher Präzision eine lange Stange mit einem viereckigen, flachen Ende, dass mit einem hässlichen grün-weissen Fell bedeckt war um die Ecke schob. Ich konnte den Bereich hinter der Ecke zwar nicht einsehen, doch in der großen Glasscheibe der Eingangstür spiegelte sich etwas schmales, schwarzes, das ungefähr so groß war wie ich selbst, Haargel und Galeria-Kaufhof Tüte abgezogen.

Nun war es soweit. Ich stand ihm gegenüber: Dem bösen Fussmattenumdrehmann! Mit zitternden Knien, rasendem Herzen und unruhigen Atem ging ich auf die Ecke zu. Die Stange mit dem Fellbezogenen Ende fuhr langsam zurück um sofort wieder hinter der Ecke aufzutauchen. Dabei beschrieb sie eine kreisförmige Bewegung und hinterlies die Feuchtigkeit, die ich schon überall im Hausflur sehen konnte. 

Ich musste es tun. Ich musste dem bösen Fussmattenumdrehmann in die Augen blicken und mit ein, zwei gekonnten Schritten vorwärts ging ich an der Ecke vorbei und während ich mich langsam in Richtung der Stange drehte, schloss ich insgeheim mit meinem Leben ab. Ich bedankte mich im Geiste für die Erfindung von Tiefkühlgemüse und schnurloser Breitbandinternetverbindung und bedauerte ein wenig, dass ich meine tolle Theorie betreffend die Kontraposition zu den De Morganschen Regeln nicht mehr beweisen könnte, dann öffnete ich die Augen und sah dem bösen Fussmattenumdrehmann mitten in ihr Gesicht.

Er war eine Frau! Sie lächelte mich an, doch das war nur Tarnung, sie wollte mich verwirren, das erkannte ich sofort. Um nicht zu verraten, dass ich ihre Ablenkungsstrategie durchschaut hatte, lächelte ich zurück und machte erneut zwei gekonnte Schritte in Richtung Tür. Mir war klar, dass ich es in diesem Moment ein für alle Mal hätte beenden können doch die Informationen, die ich jetzt besaß waren einfach zu wichtig um zu riskieren, sie mit ins Grab zu nehmen.

Ich entschloss mich zur Flucht. Blitzschnell griff ich mit der Hand, in der nicht die Tüte war, die Klinke der Haustür und öffnete sie. Aus dem Augenwinkel nahm ich ein weiteres Lächeln der Frau wahr, als die sich mir der böse Fussmattenumdrehmann zeigte.

Nur Millisekunden später schloss sich die Tür hinter mir und ich war in Sicherheit.

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Sonntag, Dezember 07, 2008

Weihnachtsmarkt in Stuttgart

Hey,
heute Abend war ich das erste Mal in meinem Leben um des Weihnachtsmarktes Willen auf einem Weihnachtsmarkt. Bisher beschränkte sich mein Interesse diesbezüglich eher auf "Wir müssen unbedingt diese Schokofrüchte kaufen" oder "Auf dem Weihnachtsmarkt gibts doch das und das...".

Heute Mittag fragte mich ein Kommilitone von mir, ob wir uns nicht auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt treffen wollen. Das Interessante daran war, dass ich später erfuhr, dass er genauso wenig wie ich auf Glühwein steht.

Getrunken haben wir dann (nach langem hin- und hergeschubstwerden) doch Glühwein (Zitat: "Augen zu und durch"). Zum Glück gabs auch noch Ausweichoptionen: Orange-Maracuja-Punsch mit Rum. Genauso teuer wie Glühwein und doch trinkbar.

Alles in Allem ein netter Abend aber mein Terrain werden Weihnachtsmärkte nicht. Ich kann den Sinn des ganzen nicht wirklich entdecken. Weihnachtsmärkte sind chronisch überfüllt, schrecklich teuer, an den Futter- und Getränkebuden mangelt es an Plätzen (Steh- und Sitz-) genauso wie auf dem ganzen anderen Rest und zum Unterhalten geht man auch lieber in eine Bar.

Trotzdem wars ein cooler Abend, aber dazu haben wohl mehr die Leute als der Weihnachtsmarkt selbst beizutragen ;)

Achso: Ihm viel nachher auf, dass er Glühwein doch mag. Auch wenn der Bart davon klebt *g*

Einen guten Start in die Woche wünsche ich,

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Donnerstag, Dezember 04, 2008

Der Tag X+1

Guten Abend,


nun sind schon wieder über 2 Monate vergangen, nachdem mein Neues Leben hier in Stuttgart am 01. Oktober seinen Anfang fand.

Mittlerweile sind viele aufregende Dinge passiert (um nur die signifikantesten zu nennen): Ich habe eine erstaunlich umfangreiche, fast einwöchige Einführung in unser neues Unternehmen miterlebt, habe interne Schulungen zu verschiedenen Themen des IT-Umfeldes und auch grundlegenden Kompetenzen (sog. Softskills) besucht und war auch auf einem einwöchigen Seminar auf dessen Inhalte ich an dieser Stelle bei "Kopf-Ab"-Strafe verboten nicht näher eingehen darf. Im Anschluss an diese schon sehr interessante Zeit folgte ein weiterer Monat (November), der den Oktober an Informationsreichtum noch übertreffen konnte: Unser erster vierwöchiger Praxiseinsatz!

Seit nunmehr fast einer Woche hat uns jetzt der eigentliche Grund unseres Aufenthaltes eingeholt: das theoretische Studium an der Berufsakademie Stuttgart. Zu den Ergebnissen dieses Abschnittes werde ich natuerlich erst zu Ende des Semesters (Ende Februar) eingehen koennen.

Bis dahin heißt es jedoch: Snowboarden, Snowboarden, Snowboarden :D

Das erste Snowboard Wochenende liegt bereits hinter uns: Grasgehren am 29. November 2008 mit Flo und Luise. Fotos hat leider nur Ulli, ich hoffe ich kann Sie demnaechst mal dazu ueberreden sich tatsaechlich einen Flickr Account einzurichten damit ich auch diese Fotos hier einbinden kann. Bis dahin kann man die Bilder (oder einen Auszug davon) bei StudiVZ bewundern.

Der nächste Trip ist mit Studienkollegen (Gegen das richtige Wort wehre ich mich [noch]) von mir geplant.

Möge das Schicksal uns Schnee beschehren!

bis dahin viel Spaß,

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